Schwarzer Tee

Schwarzer Tee

Herstellung

Der Herstellungsprozess von schwarzem Tee läßt sich grob in vier Phasen gliedern: Welken, Rollen, Fermentieren und Trocknen. Wenn die Blätter durch das Welken schlaff geworfen sind, werden sie gerollt, um die Blattzellen aufzubrechen, und anschließend in feuchter Atmosphäre ausgebreitet, um oxidieren zu können. Dadurch erhalten die Blätter eine kupferrote Farbe. Zugleich verliert der Tee dadurch einen großen Teil seiner Gerbstoffe und damit den leicht bitteren Geschmack. Um den Oxidationsprozess abzubrechen, werden die Blätter getrocknet. Die rotbraunen Blätter werden jetzt schwarz und erhalten ihren typischen Teegeruch. Zuletzt werden die Blätter mit Rüttelsieben nach Größe sortiert. Neben der Herkunftsangabe von Schwarztees, beispielsweise Darjeeling oder Ceylon, findet man häufig Bezeichnungen wie Pekoe, Souchong oder Flowery Orange Pekoe, die aber lediglich ein Hinweis auf die jeweiligen Blattgröße bzw. Qualität sind.

Zubereitung

Zur Zubereitung von Schwarztee sollte man etwa einen Teelöffel pro Tasse rechnen. Je nach Vorliebe kann diese Menge aber variiert werden. Der Tee wird mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen. Empfehlenswert ist es, die Kanne vorher anzuwärmen, da sich dadurch das Aroma noch besser entfalten kann. Danach muss der Tee ziehen. Wer den Tee anregend möchte, sollte ihn nur bis zu drei Minuten ziehen lassen. Soll er jedoch kräftig-aromatisch schmecken, darf er bis zu fünf Minuten ziehen. Zieht er länger als fünf Minuten, wird er bitter.